Werden Sie Autor

Schreiben Sie mit!

Möchten Sie die Zeitschrift mitgestalten und haben Sie eine interessante Unterrichtseinheit entwickelt und erprobt? Dann schreiben Sie uns! Die geplanten Themen finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Im Merkblatt für Autoren finden Sie praktische Hinweise.

Bitte senden Sie Ihre Vorschläge zeitnah an:
redaktion.pd(at)friedrich-verlag.de 

Textprozeduren – Kreativität und Routine im Schreiben

Das Schreiben von Texten ist oft als „problemlösendes Handeln“ beschrieben und untersucht worden. Wie kann man eine Erzählung beginnen? Wie kann man die Beschreibung von Räumen so gestalten, dass ein Leser sich den Raum vorstellen kann? Wie kann man beim schriftlichen Argumentieren mögliche Gegenargumente aufgreifen und in die eigene Argumentation einerseits einbinden, andererseits aber auch entkräften? usw. Gute SchreiberInnen wissen, was da jeweils zu tun ist. Sie haben lesend Texterfahrung aufgebaut, und sie haben Schreiberfahrung. Die Handlungsmuster solcher Textprozeduren werden durch unterschiedliche Formulierungsmuster bzw. typische sprachliche Mittel angezeigt: Es war einmal ….; Kommt man in das Zimmer, sieht man links … etc. Einerseits ….. andererseits. Wie können solche Handlungsmuster und die damit verbundenen Formulierungsmuster in Texten entdeckt und als Werkzeuge für das eigene Schreiben verfügbar gemacht werden? Das ist das Thema dieses Heftes. Wenn Sie etwas dazu beitragen möchten, sind Sie herzlich eingeladen, uns eine kurze Skizze (1 Seite) zu Ihrer Idee für ein Unterrichtsmodell bis Ende Juli 2019 zu schicken: helmuth.feilke(at)germanistik.uni-giessen.de und sara.rezat(at)uni-paderborn.de

Grammatische Grundbegriffe

Grammatische Grundbegriffe sind die Basis dafür, dass wir uns über Sprache verständigen können. In der Schulpraxis ist jedoch häufig zu beobachten, dass an grammatischen Lerngegenständen nicht unbedingt so gearbeitet wird, dass Schülerinnen und Schüler überhaupt einen tragfähigen Begriffsinhalt entwickeln können. In vielen Fällen führt Grammatiklernen eher zu Irritationen, sodass begriffliches Wissen nicht für Erklärungen von Wörtern, Wortgruppen und Satzstrukturen sowie zur Lösung (schrift-)sprachlicher Probleme genutzt werden kann. Wir wollen deshalb in diesem Heft die Diskussion um den Vorschlag eines neuen Verzeichnisses grundlegender grammatischer Fachausdrücke aufgreifen und didaktisch-methodische Möglichkeiten aufzeigen, wie der Zusammenhang von sprachlichen Formen und Funktionen im Unterricht so thematisiert werden kann, dass eine Begriffsbildung erfolgen kann. Wer ein Modell für dieses Heft, z.B. zur Erarbeitung eines Satzbegriffs, zu einzelnen syntaktischen Funktionen (adverbialen Bestimmungen, Objekten), zum Einüben elementarer Verfahren wie Erweitern, Umstellen, Ersetzen, zur Erarbeitung einzelner Wortarten usw. beitragen möchte, wende sich bitte mit einem knappen Exposé (ca. eine Seite) bis zum 15.12.2019 an: Astrid.mueller(at)uni-hamburg.de und Doris.tophinke(at)uni-paderborn.de

YouTube

YouTube ist längst zu einer den Alltag, die Kommunikation und das Selbstverständnis vieler Kinder und Jugendlicher prägenden Plattform geworden. Dabei hat das Portal Potenziale und Herausforderungen, die eng mit der Fachlichkeit des Deutschunterrichts verwoben sind: YouTube ist ein gigantisches Archiv an Videos ganz unterschiedlicher Art, es bietet die Möglichkeit, sich produktiv zu beteiligen, und es ist eine riesige Kommunikationsplattform. YouTube ist zugleich aber auch ein profitorientiertes Wirtschaftsunternehmen, das ökonomisch agiert.
Ein Heft zu YouTube soll möglichst alle Facetten abdecken und sich nicht in der Produktion und Rezeption von Lernvideos erschöpfen. Entsprechend werden (auch) Modelle gesucht, welche über die Oberfläche hinausgehen und Hintergründe/Hintergründiges ausleuchten.
Wenn Sie sich mit einem Beitrag an dem Heft beteiligen möchten, wenden Sie sich gerne mit einem Vorschlag oder einer Idee bis Ende Januar 2020 an: tilman.von-brand(at)uni-rostock.de

 

Märchen in Geschichte und Gegenwart

Märchen können in vielfältiger Weise auf die jeweilige Gegenwart ihrer Leserinnen und Leser bezogen werden. Andererseits haben sie wie alle Texte eine Geschichte. Sie sind Produkte mündlichen und/oder schriftlichen Erzählens, behandeln gesellschaftliche und existenzielle Probleme auf zeitspezifische Weise und sind im Verlauf ihrer Rezeption bzw. ihrer medialen Transformation einem Bedeutungswandel unterworfen. In dem geplanten Heft soll es zum einen darum gehen, solche geschichtlichen Zusammenhänge und Entwicklungen mithilfe kontextualisierender Materialien exemplarisch zu erschließen. Zum anderen soll die (ansatzweise) historisierende Textarbeit mit einer aktualisierenden verbunden werden. Erwünscht sind sowohl Modellvorschläge zu sogenannten Volks- als auch zu Kunstmärchen (auch der Gegenwartsliteratur). Dabei können auch internationale und/oder intermediale Bezüge thematisiert werden. 

Wer ein Modell für das Heft verfassen möchte, wird gebeten, ein kurzes Exposee bis spätestens zum 15. Februar 2020 an die folgende E-Mail-Adresse zu senden: clemens.kammler(at)uni-due.de