Werden Sie Autor

Schreiben Sie mit!

Möchten Sie die Zeitschrift mitgestalten und haben Sie eine interessante Unterrichtseinheit entwickelt und erprobt? Dann schreiben Sie uns! Die geplanten Themen finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Im Merkblatt für Autoren finden Sie praktische Hinweise.

Bitte senden Sie Ihre Vorschläge zeitnah an:
redaktion.pd(at)friedrich-verlag.de 

Grammatische Grundbegriffe

Grammatische Grundbegriffe sind die Basis dafür, dass wir uns über Sprache verständigen können. In der Schulpraxis ist jedoch häufig zu beobachten, dass an grammatischen Lerngegenständen nicht unbedingt so gearbeitet wird, dass Schülerinnen und Schüler überhaupt einen tragfähigen Begriffsinhalt entwickeln können. In vielen Fällen führt Grammatiklernen eher zu Irritationen, sodass begriffliches Wissen nicht für Erklärungen von Wörtern, Wortgruppen und Satzstrukturen sowie zur Lösung (schrift-)sprachlicher Probleme genutzt werden kann. Wir wollen deshalb in diesem Heft die Diskussion um den Vorschlag eines neuen Verzeichnisses grundlegender grammatischer Fachausdrücke aufgreifen und didaktisch-methodische Möglichkeiten aufzeigen, wie der Zusammenhang von sprachlichen Formen und Funktionen im Unterricht so thematisiert werden kann, dass eine Begriffsbildung erfolgen kann. Wer ein Modell für dieses Heft, z.B. zur Erarbeitung eines Satzbegriffs, zu einzelnen syntaktischen Funktionen (adverbialen Bestimmungen, Objekten), zum Einüben elementarer Verfahren wie Erweitern, Umstellen, Ersetzen, zur Erarbeitung einzelner Wortarten usw. beitragen möchte, wende sich bitte mit einem knappen Exposé (ca. eine Seite) bis zum 15.12.2019 an: Astrid.mueller(at)uni-hamburg.de und Doris.tophinke(at)uni-paderborn.de

YouTube

YouTube ist längst zu einer den Alltag, die Kommunikation und das Selbstverständnis vieler Kinder und Jugendlicher prägenden Plattform geworden. Dabei hat das Portal Potenziale und Herausforderungen, die eng mit der Fachlichkeit des Deutschunterrichts verwoben sind: YouTube ist ein gigantisches Archiv an Videos ganz unterschiedlicher Art, es bietet die Möglichkeit, sich produktiv zu beteiligen, und es ist eine riesige Kommunikationsplattform. YouTube ist zugleich aber auch ein profitorientiertes Wirtschaftsunternehmen, das ökonomisch agiert.
Ein Heft zu YouTube soll möglichst alle Facetten abdecken und sich nicht in der Produktion und Rezeption von Lernvideos erschöpfen. Entsprechend werden (auch) Modelle gesucht, welche über die Oberfläche hinausgehen und Hintergründe/Hintergründiges ausleuchten.
Wenn Sie sich mit einem Beitrag an dem Heft beteiligen möchten, wenden Sie sich gerne mit einem Vorschlag oder einer Idee bis Ende Januar 2020 an: tilman.von-brand(at)uni-rostock.de.

Märchen in Geschichte und Gegenwart

Märchen können in vielfältiger Weise auf die jeweilige Gegenwart ihrer Leserin­nen und Leser bezogen werden. Andererseits haben sie wie alle Texte eine Geschichte. Sie sind Produkte mündlichen und/oder schriftlichen Erzählens, behandeln gesellschaftliche und existenzielle Probleme auf zeitspezifische Weise und sind im Verlauf ihrer Rezeption bzw. ihrer medialen Transformation einem Bedeutungswandel unterworfen. In dem geplanten Heft soll es zum einen da­rum gehen, solche geschichtlichen Zusammenhänge und Entwicklungen mithilfe kontextualisierender Materialien exemplarisch zu erschließen. Zum anderen soll die (ansatzweise) historisierende Textarbeit mit einer aktualisierenden verbunden werden. Erwünscht sind sowohl Modellvorschläge zu sogenannten Volks- als auch zu Kunstmärchen (auch der Gegenwartsliteratur). Dabei können auch internationale und/oder intermediale Bezüge thematisiert werden.
Wer ein Modell für das Heft verfassen möchte, wird gebeten, ein kurzes Exposé bis spätestens Ende Februar 2020 an die folgende E-Mail-Adresse zu senden: clemens.kammler(at)uni-due.de.

Erklärtexte - Lesen und Schreiben

Immer wenn es ums Lernen geht, geht es auch um Erklären und Erklärungen. Produktiv ist die Unterscheidung von Was-, Wie- und Warum-Erklärungen. Texte, die Sachverhalte erklären, machen nicht nur in der Schule einen Großteil der zu lesenden Texte aus. Sie bilden den Ausgangspunkt auch für das eigene Schreiben erklärender Texte. Im informierenden materialgestützten Schreiben zum Beispiel geht es oft um Erklärungen z. B.: Was ist ein „Reimschema“, die „Gretchenfrage“ oder eine „literarische Epoche“, wie kann man Wortarten bestimmen oder eine Präsentation aufbauen, und warum ändern sich Sprachen oder warum ist z. B. Slam Poetry im Unterschied zum Gedichte lesen sehr populär? Erklärtexte spielen eine wichtige Rolle in allen Fächern und für das fächerübergreifende Sprachlernen, aber auch das Fach Deutsch selbst behandelt viele Fragen, für deren Beantwortung Erklärtexte zu lesen und zu schreiben sind. Für das geplante Heft werden Vorschläge für Unterrichtsmodelle gesucht, die

  • das Lesen und das eigene Schreiben von Erklärtexten  – bevorzugt zu Fragen und Themen des Deutschunterrichts – verbinden,
  • dabei einen Fokus auf die dafür wichtigen sprachlichen Formen und Textprozeduren des Erklärens legen,
  • und dafür auch diskontinuierliche Texte und Darstellungsformen (Grafiken, Tabellen, Bilder) mit einbeziehen

Wir sind gespannt auf Ihre Vorschläge an helmuth.feilke(at)germanistik.uni-giessen.de und sara.rezat(at)uni-paderborn.de

Lyrik und lyrics

Das geplante Heft will aktuelle Tendenzen aus dem Bereich der Lyrik und der Lyrikdidaktik – hauptsächlich der vergangenen 20 Jahre – aufgreifen. Die thematischen Schwerpunkte für verschiedene Altersgruppen sind:

  • Kinderlyrik
  • lyrics – Lyrik in der Populärkultur (aktuelle deutschsprachige Popsongs, Rap …)
  • Gegenwartslyrik (neue Autor*innen und Themen, Lyrik digital / Lyrik im Netz)

Die Beiträge sollen neuere lyrische Texte für den Unterricht aufbereiten und (möglichst) auch aktuelle didaktische Entwicklungen (z. B. Lyrik spielen, Handyfilm u. v. a.) aufgreifen. So soll die Bandbreite an neuerer Lyrikproduktion und die Berücksichtigung spannender Texte in einem zeitgemäßen Literaturunterricht sichtbar werden.
Wer ein Unterrichtsmodell oder eine kürzere Unterrichtsanregung beisteuern möchte, wird gebeten, sich bis zum 1. Mai 2020 an Dieter Wrobel zu wenden: dieter.wrobel(at)germanistik.uni-wuerzburg.de.