Werden Sie Autor

Schreiben Sie mit!

Möchten Sie die Zeitschrift mitgestalten und haben Sie eine interessante Unterrichtseinheit entwickelt und erprobt? Dann schreiben Sie uns! Die geplanten Themen finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Im Merkblatt für Autoren finden Sie praktische Hinweise.

Bitte senden Sie Ihre Vorschläge zeitnah an:
redaktion.pd(at)friedrich-verlag.de 

Kritik üben

Kritikfähigkeit soll in dem geplanten Heft verstanden werden als sprachliche und kommunikative, aber auch kognitive und soziale Kompetenz, für die einerseits Wissen, Sachverstand und Urteilsfähigkeit, andererseits Empathie nötig sind. (Nicht-)Verfügen über diese Fähigkeit schlägt sich sowohl in der Mündlichkeit nieder (in Diskussion und Debatte, Referat und Präsentation) als auch in der Schriftlichkeit, wenn es z. B. um die Auseinandersetzung mit abweichenden Standpunkten beim Erörtern, um Textdeutungen beim Interpretieren oder um Wertungen geht. Das Heft konzentriert sich auf die Mündlichkeit, bezieht aber ebenso andere Lernbereiche ein; denn ohne einen kompetenten Umgang mit Kritik ist weder eine ergiebige Schreibkonferenz denkbar noch ein literarisches Gespräch. Überdies kann Sprachkritik zum Gegenstand von Kontroversen über Sprachgebrauch werden. Einschlägige Textsorten der Schriftlichkeit (z. B. der Literatur-/Film-/Spielekritik) sollen zwar nicht für sich genommen behandelt werden, spielen jedoch eine Rolle in kulturellen und schulischen Praxen der Auseinandersetzung über (eigene und fremde) Texte, aber auch über Produkte verbaler, medialer und/oder szenischer Gestaltung.

Wir suchen Heftautor*innen mit Ideen, Erfahrungen und Konzepten aus diesem Bereich. Wenn Sie Interesse an einer Mitarbeit haben, wenden Sie sich bitte mit einer Idee/Skizze an ulf.abraham(at)uni-bamberg.de oder Ina.Brendel-Perpina(at)ku.de. Die Modelle müssen bis spätestens Ende Mai vorliegen.

Gespräche über Literatur

Das geplante Heft berücksichtigt eine Vielfalt von Situationen und Formen, in denen Schüler*innen über Literatur kommunizieren: Vorlesegespräche, Aussprachen nach der Lektüre über das Verstehen und das Gefallen, ausgedehnte literarische Gespräche und Schreibgespräche, Diskussionen über literarische Wertung, Kleingruppengespräche zu Lernaufgaben, Auswertungsgespräche zu texterschließendem oder textproduktivem Schreiben und zu szenischer Interpretation. Die Gespräche, um die es gehen soll, zielen auf das Verstehen, die Interpretation oder die lebensweltliche Aneignung von gelesener, gehörter oder gesehener Literatur. Fähigkeiten des sprachlichen Ausdrucks, des Umgangs mit fremden Äußerungen und des gemeinsamen Nachdenkens gilt es zu schulen. Die Unterrichtsmodelle des Hefts sollen das besondere Lernpotenzial von Gesprächen im Umgang mit Literatur verdeutlichen, aber auch die Herausforderungen, vor denen Lehrende stehen, wenn sie solche Gespräche planen, leiten oder begleiten.
Mit Ihrer Idee für ein Unterrichtsmodell (Skizze) wenden Sie sich bitte bis Ende Juni 2019 an: thomas.zabka(at)uni-hamburg.de

Textprozeduren – Kreativität und Routine im Schreibe

Das Schreiben von Texten ist oft als „problemlösendes Handeln“ beschrieben und untersucht worden. Wie kann man eine Erzählung beginnen? Wie kann man die Beschreibung von Räumen so gestalten, dass ein Leser sich den Raum vorstellen kann? Wie kann man beim schriftlichen Argumentieren mögliche Gegenargumente aufgreifen und in die eigene Argumentation einerseits einbinden, andererseits aber auch entkräften? usw. Gute SchreiberInnen wissen, was da jeweils zu tun ist. Sie haben lesend Texterfahrung aufgebaut, und sie haben Schreiberfahrung. Die Handlungsmuster solcher Textprozeduren werden durch unterschiedliche Formulierungsmuster bzw. typische sprachliche Mittel angezeigt: Es war einmal ….; Kommt man in das Zimmer, sieht man links … etc. Einerseits ….. andererseits. Wie können solche Handlungsmuster und die damit verbundenen Formulierungsmuster in Texten entdeckt und als Werkzeuge für das eigene Schreiben verfügbar gemacht werden? Das ist das Thema dieses Heftes. Wenn Sie etwas dazu beitragen möchten, sind Sie herzlich eingeladen, uns eine kurze Skizze (1 Seite) zu Ihrer Idee für ein Unterrichtsmodell bis Ende Juli 2019 zu schicken: helmuth.feilke(at)germanistik.uni-giessen.de und sara.rezat(at)uni-paderborn.de