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Schreiben Sie mit!

Möchten Sie die Zeitschrift mitgestalten und haben Sie eine interessante Unterrichtseinheit entwickelt und erprobt? Dann schreiben Sie uns! Die geplanten Themen finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Im Merkblatt für Autoren finden Sie praktische Hinweise.

Bitte senden Sie Ihre Vorschläge zeitnah an:
redaktion.pd(at)friedrich-verlag.de 

Unsere nächsten Themen:

Materialgestütztes Arbeiten im Literaturunterricht

Anknüpfend an die vorwiegend sprachdidaktisch ausgerichteten Praxis Deutsch-Hefte über „Materialgestütztes Schreiben“ (PD 251) und „Materialgestütztes Argumentieren“ (PD 262) thematisiert dieses Heft den Einsatz unterschiedlicher Materialien im Literaturunterricht. Dabei geht es darum, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie textexterne Informationen (z. B. über einen Autor, einen Diskurs, eine Epoche, einen Gegenwartsbezug) zum Verstehen literarischer Primärtexte beitragen können. Dies gilt sowohl für die Kontextualisierung einzelner literarischer Texte (Materialgestütztes Interpretieren) als auch für die Erarbeitung größerer Zusammenhänge im Rahmen von Unterrichtssequenzen, die mehrere literarische Texte behandeln. Bei den verwendeten Materialien kann es sich z. B. um Sach- oder Fachtexte, Bilder, audiovisuelle Dokumente, aber auch um weitere literarische Texte handeln.

Vorschläge und Ideen für Modelle, die das rezeptive und produktive Arbeiten mit solchen Materialien beschreiben, können bis spätestens Mitte Juni an die Heftherausgeber ulf.abraham(at)uni-bamberg.de und clemens.kammler(at)uni-due.de geschickt werden.

Operatoren „to go“ – Prozedurenorientierter Schreibunterricht

Beschreiben Sie …, Fassen Sie zu zusammen …, man kennt sie aus Prüfungsaufgaben; die sogenannten „Operatoren“. Sie bilden den Handlungskern von Aufgaben und fordern Schüler zu einer bestimmten (Schreib-)Handlung auf. Die Bedeutung wird zwar durch entsprechende Operatorenlisten spezifiziert, was man aber z. B. für textbezogene Operatoren wie das Interpretieren, das Vergleichen oder Erläutern ganz konkret sprachlich und textlich tun muss, ist nicht zwangsläufig klar. Es sind die spezifischen Prozeduren, über die Schüler verfügen müssen, um die jeweils verlangte Schreibhandlung erfolgreich zu realisieren. Vergleichendes Lesen und Überarbeiten, Erkennen und Anwenden von Formulierungsmustern sind Ansatzpunkte für einen kompetenzfördernden Unterricht zu Operatoren.

Für das geplante Heft erbitten wir Modelle, die am Beispiel eines der textbezogenen Operatoren zeigen, wie ein kompetenzfördernder, prozedurenorientierter Unterricht zu den entsprechenden Sprachhandlungen aussehen kann. Bitte schicken Sie uns eine kurze Skizze (ca. 1 Seite) bis spätestens Mitte Juli an: sara.rezat(at)uni-paderborn.de oder an helmuth.feilke(at)germanistik.uni-giessen.de.

Sprachvariationen

Die deutsche Sprache besitzt eine Vielzahl an Varietäten: Dialekte, Soziolekte, Umgangssprachen, Regionalsprachen. Das geplante Heft macht diese Sprachvariation in einer spezifischen Perspektive zum Thema. Es betrachtet die Formen und Funktionen der Variation, die unsere heutige, stark durch Medien und Mobilität geprägte Gesellschaft, bestimmen. Der Blick richtet sich dabei insbesondere auf die areale Variation, wie sie Dialekte und großräumiger auch die Regionalsprachen bestimmen. Auch wenn die „tiefen“ Dialekte verschwinden, bleibt die sprachliche Kommunikation doch immer noch regionalsprachlich geprägt. Die Soziolekte, die Umgangssprachen und sogar die Standardsprache variieren je nach Region. Regionalsprachliche Formen bilden auch eine Gestaltungsressource, die regionale Verortung und soziale Nähe signalisieren, aber auch eine humorvolle Wirkung erzeugen können. In dieser Funktion werden sie gezielt genutzt, z.B. in der Werbung, in den Printmedien und den Sozialen Medien. Schließlich sind Dialekte ein Thema, über das sich Menschen gern austauschen, wie unzählige Blogs und Internetforen zeigen.

Bitte wenden Sie sich bis Mitte Juli an: doris.tophinke(at)uni-paderborn.de. Ein Exposé kann angefordert werden.