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Schreiben Sie mit!

Möchten Sie die Zeitschrift mitgestalten und haben Sie eine interessante Unterrichtseinheit entwickelt und erprobt? Dann schreiben Sie uns! Die geplanten Themen finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Im Merkblatt für Autoren finden Sie praktische Hinweise.

Bitte senden Sie Ihre Vorschläge zeitnah an:
redaktion.pd(at)friedrich-verlag.de 

Sprachen vergleichen

Schon jüngere Kinder führen spontan Sprachvergleiche durch und zeigen so ihr Interesse an Sprache(n) und sprachlichen Strukturen. Reizvoll ist das Vergleichen von sprachlichen Erscheinungen auch für ältere Lernende, denn es ermöglicht Differenzerfahrungen und lässt vielfältige Entdeckungen zu.
Wir wollen in dem Heft Lerngelegenheiten modellieren, die sprachvergleichendes Lernen für die Entwicklung sprachbetrachtender Aktivitäten und für den Ausbau von Kenntnissen über Sprachstrukturen des Deutschen fruchtbar machen. Was lässt sich z.B. zur Stellung des finiten Verbs in deutschen Sätzen – im Vergleich zu anderen Sprachen – feststellen? Woran merkt man, dass das Deutsche eine Klammersprache ist – und gibt es Verb- und Satzklammern auch in anderen Sprachen? Was gehört in einen vollständigen Satz? Wie fest oder flexibel ist die Stellung der Wörter in deutschen Sätzen und in anderen Sprachen? Was ist typisch für die Bildung von Wörtern? Sind andere Sprachen ähnlich entlehnungsfreudig? Wie schwierig ist die deutsche Aussprache im Vergleich? Ist die Leserzentriertheit in der deutschen Schrift auch in anderen Sprachen beobachtbar? Worin gleicht/unterscheidet sich das Deutsche von anderen germanischen Sprachen?

Wenn Sie ein Modell einreichen möchten, wenden Sie sich bitte bis Ende November an:
Astrid Müller astrid.mueller(at)uni-hamburg.de

Kritik üben

Kritikfähigkeit soll in dem geplanten Heft verstanden werden als sprachliche und kommunikative, aber auch kognitive und soziale Kompetenz, für die einerseits Wissen, Sachverstand und Urteilsfähigkeit, andererseits Empathie nötig sind. (Nicht-)Verfügen über diese Fähigkeit schlägt sich sowohl in der Mündlichkeit nieder (in Diskussion und Debatte, Referat und Präsentation) als auch in der Schriftlichkeit, wenn es z. B. um die Auseinandersetzung mit abweichenden Standpunkten beim Erörtern, um Textdeutungen beim Interpretieren oder um Wertungen geht. Das Heft konzentriert sich auf die Mündlichkeit, bezieht aber ebenso andere Lernbereiche ein; denn ohne einen kompetenten Umgang mit Kritik ist weder eine ergiebige Schreibkonferenz denkbar noch ein literarisches Gespräch. Überdies kann Sprachkritik zum Gegenstand von Kontroversen über Sprachgebrauch werden. Einschlägige Textsorten der Schriftlichkeit (z. B. der Literatur-/Film-/Spielekritik) sollen zwar nicht für sich genommen behandelt werden, spielen jedoch eine Rolle in kulturellen und schulischen Praxen der Auseinandersetzung über (eigene und fremde) Texte, aber auch über Produkte verbaler, medialer und/oder szenischer Gestaltung.

Wir suchen Heftautor*innen mit Ideen, Erfahrungen und Konzepten aus diesem Bereich. Wenn Sie Interesse an einer Mitarbeit haben, wenden Sie sich bitte mit einer Idee/Skizze an ulf.abraham(at)uni-bamberg.de oder Ina.Brendel-Perpina(at)ku.de. Die Modelle müssen bis spätestens Ende Mai vorliegen.