Deutscher Jugendliteraturpreis 2018Preisverdächtige Bücher für den Unterricht

32 Titel aus den Bereichen Bilder-, Kinder-, Jugend- und Sachbuch sind für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Sicher ist auch eine neue Klassenlektüre für Ihren Unterricht dabei. Die nominierten Titel behandeln aktuelle Themen wie rassistische Polizeigewalt in den USA oder die Neonazi-Szene in Deutschland, aber auch alltägliche Themen Heranwachsender wie Ausgrenzung und Identitätsfindung. Die Preisträger werden am 12. Oktober 2018 bekannt gegeben. Wir stellen Ihnen einige Titel vor.

Die Jugendjury bei der Nominierungsbekanntgabe zum Deutschen Jugendliteraturpreis 2018.

Die Jugendjury bei der Nominierungsbekanntgabe zum Deutschen Jugendliteraturpreis 2018. © AKJ / Matthias Knoch

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The Hate U Give: rassistische Polizeigewalt in den USA

Starr ist 16 und lebt in einem von Gewalt und Drogen geprägten Problemviertel. Als sie miterlebt, wie ihr unbewaffneter Freund von einem weißen Polizisten erschossen wird, machen sich die Medien ihr eigenes Bild von den Ereignissen und Starr steht plötzlich im Zentrum einer landesweiten Protestbewegung.
The Hate U Give von Angie Thomas, ab 14

Tanz der Tiefseequalle: Kann ich jemanden mögen, auch wenn er dick ist?

Der übergewichtige Niko stellt sich auf der Klassenfahrt schützend vor Sera, um einen Mitschüler abzuwehren, der ihr zu nahe kommt. Das Buch erzählt jeweils aus den Ich-Perspektiven von Niko und Sera von Ausgrenzung, Außenseitern und dem Mut, sich für jemanden einzusetzen.
Tanz der Tiefseequalle von Stefanie Höfler, ab 12

Boy in a White Room: ein philosophischer Thriller

Ein Junge wacht in einem weißen Raum auf und kann sich nicht erinnern, wer er ist. Seine einzige Verbindung zur Außenwelt ist die Computerstimme Alice, mit deren Hilfe er im Internet nach Spuren seiner Vergangenheit sucht. Wem kann er glauben? Ist es wahr, dass er Manuel heißt, sein Körper nach einem Anschlag im Koma liegt und sein Gehirn virtuell weiterexistiert?
Boy in a White Room von Karl Olsberg, ab 13

Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß

Brandenburg in den 1980er und 1990er Jahren: Autorin Manja Präkels lässt in ihren Debütroman eigene Erinnerungen an Kindheit und Jugend einfließen. Wie war das damals, als ihr Schulfreund Oliver zum Neonazi wurde und sich den Spitznamen „Hitler“ zulegte?
Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß von Manja Präkels, ab 16

Hier finden Sie alle Nominierungen für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2018

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